Lavandinum

Lavandinum ist ein Forschungsinstitut mit dem Schwerpunkt, die Steinheilkunde und die Medizingeschichte in eine Übereinkunft zu bringen. Es wurde von Werner Kühni gegründet.
Die Steinheilkunde im weitesten Sinn in ihren verschiedenen Ausprägungen (historisch, physiologische, analytische und mineralogische Steinheilkunde) sollte untersucht und auf deren historischer Basis, sowie ihre medizinische Konzepte der Vergangenheit und Gegenwart überprüft werden.

Lavandinum forscht neben der klassischen Steinheilkunde alle Grenzbereiche, so auch die im physiologischen Bereich verwendeten Mineralien bei Erkrankungen oder Linderungen psychischer Zustände, wie etwa die kolloiden Metalle, aber auch die in der Medizingeschichte beschriebenen Salze und deren Zubereitungsmöglichkeiten. Dazu gehören neben der Spagyrik, der Alchemie, die homöopathische und Anthroposophische Medizin, sowie die traditionelle chinesische, indische, arabische aber auch die griechisch-römische und mittelalterliche Medizin.
Dies geschieht einerseits durch das Literaturstudium und Literaturvergleich alter Texte, aber auch der realen nachvollziehbaren experimentellen Neu-Überprüfung an freiwilligen Versuchspersonen sowie selektiv ausgewählte Patienten. Neben diesen Prüfungen sind Übersetzungen von Texten notwendig und deren korrekte Übersetzung/Übertragung zu überprüfen.

Dazu führt Lavandinum mit Testpersonen „Heilstein-Prüfungen“ durch, wobei eingenähte Stücke von Probanden über einen längeren Zeitraum getragen werden um zu sehen, wie sie diesen Stein „ertragen“. Diese Testungen werden in Zukunft nicht nur in den durch Lavandinum erstellten Bücher, wie etwa dem „Taschenlexikon der Heilsteine“ sondern auch als einzelne Testberichte veröffentlicht.

Neben der Forschung im alternativen medizinischen Bereich der Steinheilkunde befasst sich das Institut auch mit der historischen Forschung zur Medizingeschichte vor allem durch den Aufbau des Heilstein-Museums Stockheim, das die historische Entwicklung der Steinheilkunde anschaulich dokumentiert und präsentiert. Als Ergebnis dieser Forschung wird eine umfassende „Geschichte der Steinheilkunde“ als Buch angestrebt, die die historische Basis der Steinheilkunde belegen kann.
Logo Heilsteinmuseum
Taschenlexikon der Heilsteine
Werner Kühni im Lavandinum Labor

Der Laborbereich umfasst einerseits die mineralogischen Prüfungen, andererseits aber auch den Prüfungs- und Destillationsbereich pflanzlicher Stoffe. Deswegen besteht, das Labor aus 3 getrennten Bereichen das auch die physikalischen Messverfahren zur Kolloidprüfung und Kolloidtestung umfasst.

Begleitend dazu baut Lavandinum eine für die wissenschaftliche Forschung angelegte Präsenzbibliothek der Steinheilkunde auf, die als umfassende Sammlung historischer und moderner Steinheilkunde-Literatur anzusehen ist und neben den klassischen Büchern das sammelt, was in der Moderne in Deutsch, Englisch, Französisch und anderen Sprachen zur Steinheilkunde erscheint.

Das bezieht sich auch auf die „begleitenden Themen“, wie der kolloidalen Metalle, der physiologisch wirkenden Salze sowie den mineralischen Drogen, inklusiv der Zeolith-Forschung. Die Forschung zu den kolloidalen Metallen umfasst ebenso deren Wirkung auf Tiere, auch von Insekten, speziell der Bienen (und deren Hauptproblem der Varoa-Milbe).

Werner Kühni vor einem Lavandinum Bienenstock